Drumagog ist eingebaut.

WaveMachine Labs ersetzt seit über zwanzig Jahren Drums auf Platten – mit dem preisgekrönten Drum Replacer Drumagog. Genau diese Engine steckt jetzt in ReStem 2, in der Kick- und der Snare-Spur. Dazu kommt TrigNet, unsere neue Trigger-Engine: Sie macht aus jedem Stem MIDI – und damit spielt jedes Instrument, das du besitzt.

Drum Replacer Pro

Wähl den Kick- oder den Snare-Stem und lade ein Sample – eine einzelne WAV- oder AIFF-Datei oder eine komplette gog-Datei aus Drumagog. ReStem findet jeden Schlag und ersetzt ihn entweder oder mischt das Sample dazu. Eine gog-Datei kann mehr als ein einzelnes Sample, denn sie enthält getrennte Layer für unterschiedliche Anschlagstärken: Eine leise Ghost Note bekommt ein sanftes Sample, ein harter Backbeat ein lautes. Jeder Layer bringt außerdem zufällig gewählte Multisamples mit, damit wiederholte Schläge nicht nach Maschinengewehr klingen. Und wenn die gog-Datei mit Raummikros aufgenommen wurde, bekommst du bis zu drei Raumkanäle mit eigenen Pegeln.

Das Sample exakt auf den originalen Schlag zu legen – damit hat sich Drumagog seinen Namen gemacht. Auto Align erkennt jeden Schlag über mehrere Frequenzbänder, gleicht das Sample mit dem originalen Anschlag ab und platziert es mit Sub-Sample-Genauigkeit. Zusätzlich verzögert es das trockene Signal, damit es zeitlich exakt zum Sample passt – genau deshalb bleibt eine 50/50-Mischung satt, statt hohl zu klingen.

Drum Replacer: Sensitivity-Spur, Blend und Raummikro-Pegel

TrigNet übernimmt das Triggern Pro

In ReStem 2 kann jeder Stem ein MIDI-Instrument spielen, und TrigNet ist die neue Engine, die das möglich macht. Sie untersucht jedes getrennte Instrument in Echtzeit und schickt genau in dem Moment eine MIDI-Note los, in dem der Schlag fällt – mit einer Velocity, die der tatsächlichen Anschlagstärke folgt. Auch leises Spiel wie Ghost Notes und Buzz Rolls bleibt nicht auf der Strecke. Die Standardnoten folgen der General-MIDI-Drum-Map, ein übliches Drum-Instrument spielt also von Anfang an richtig – und Kanal und Note kannst du für jeden Stem jederzeit selbst festlegen.

MIDI Output: die Live-Wellenform des Stems mit einem Punkt pro ausgelöster Note

Schnelles Spiel steckt es weg.

TrigNet wurde für genau das Spiel gebaut, an dem gewöhnliche Trigger scheitern: Blastbeats, Doublebass-Läufe, schnelle Ghost-Note-Rolls. Jeder dieser Schläge wird als eigene Note gelesen, statt zu einem Brei zu verschmelzen. Auch gegen Übersprechen vom Rest des Kits ist die Engine robust – ein hartes Crash löst also keine Phantom-Snare aus. Heraus kommt sauberes MIDI, ohne einen Haufen Doppeltrigger und verschluckter Noten, die du hinterher aufräumen musst.

Um die Artikulationen kümmert sich Auto Notes. Toms werden nach Tonhöhe in Floor, Low, Mid und High einsortiert und bekommen jeweils ihre eigene Note. Hi-Hats kommen je nach Ausklang als Closed, Pedal oder Open an. Kurz vor jeder Note geht außerdem ein Continuous Controller mit der Pedalstellung raus (standardmäßig CC 4), damit ein Instrument mit Hi-Hat-Steuerung der echten Performance folgen kann.

Auto Notes: Notenzuweisungen für jedes Tom und die Hi-Hat-Artikulationen
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