ReStem 2 ist ein Stem-Separator, der ausschließlich für Drums gebaut wurde. Gib ihm eine gemischte Drumaufnahme, und er zerlegt sie automatisch in einzelne Spuren – Kick, Snare, Hi-Hat, Toms, Ride und Crash, dazu ein eigener „Other“-Stem für alles, was nicht zum Schlagzeug gehört. Das erledigt ReStem live, während die Spur in deiner DAW läuft, oder offline gerendert für die bestmögliche Qualität. So oder so: Am Ende hat jedes Teil des Kits seinen eigenen Fader.
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Nicht zu jeder Drumaufnahme gibt es komplette Multitracks. Manchmal liegt nur eine einzige Stereodatei vor: eine Raummikro-Aufnahme, ein Proberaum-Take, eine alte Session, die längst gebounct wurde, oder ein Loop, den du vor Jahren gekauft hast. Genau da spielt ReStem 2 seine Stärken aus. Leg es auf die Spur, und das Kit verteilt sich auf einzelne Fader: Pegel anpassen, muten, soloschalten oder den Stem in deiner DAW auf eine eigene Spur ziehen.
ReStem holt auch das Übersprechen aus vorhandenen Drumspuren heraus. Ob die Hi-Hat auf die Snare-Spur überspricht oder der Bass im Livemitschnitt auf allen Drumspuren mitläuft: ReStem räumt das mühelos weg – übrig bleiben blitzsaubere Drumspuren.
Das erste ReStem konnte Drums überhaupt nicht live trennen. Wir haben es versucht, aber die Qualität war nichts, worauf wir unseren Namen schreiben wollten. ReStem 2 ändert das. Der neue Realtime-Modus trennt die Drums live, während die Spur läuft, und zwei Offline-Modi brauchen etwas länger, gehen dafür aber weiter, wenn du das sauberste Ergebnis willst. So schneiden die Modi im Vergleich ab
Die Drums werden getrennt, während die Spur läuft – die Stems sind sofort zu hören. Schneller kommst du nicht ans Ziel.
Rendert die komplette Datei und liefert sauberere Ergebnisse, als der Live-Modus sie hinbekommt. Und das doppelt so schnell wie in der ReStem-Vorgängerversion.
Die beste Qualität, die ReStem zu bieten hat. Der Modus braucht etwas länger, schlägt sich dafür aber gerade bei unaufgeräumten Aufnahmen mit viel Übersprechen von anderen Instrumenten am besten.
Die meisten Separations-Tools behandeln das ganze Kit als ein einziges Instrument. ReStem kümmert sich ausschließlich um Drums, und genau dieser Fokus macht aus einer Stereospur sieben Stems, mit denen sich wirklich mischen lässt. Während die Spur läuft, zeigt die Separation Map jedes Teil des Kits in Echtzeit als eigene Sternenwolke – du siehst also sofort, wo jedes Instrument im Mix sitzt.
Ein Blick in die Separations-Engine
Ist das Kit erst getrennt, bekommt jeder Stem sein eigenes Werkzeug. Das Übersprechen zwischen den Schlägen lässt sich weggaten, die Dynamik jedes Instruments anschieben oder abmildern. Bei Kick und Snare baust du auf Problemspuren zusätzlich die Transiente wieder auf. Das alles passiert im Plugin-Fenster, ein Strip pro Stem, ganz ohne Patchen und Routen.
Rundgang durch die integrierten Effekte
Drumagog ist seit über zwanzig Jahren das Drum-Replacement-Werkzeug von WaveMachine Labs – und steckt in ReStem direkt in der Kick- und der Snare-Spur. Einschalten, Sample deiner Wahl laden, und es sitzt exakt auf dem originalen Schlag. Außerdem kann jeder Stem MIDI senden, über unsere neue Trigger-Engine TrigNet. Sie hält auch bei schnellem Spiel mit, bei Blastbeats und Ghost-Note-Rolls, sodass die Originalperformance jedes Drum-Instrument ansteuern kann, das du besitzt.
Replacement und MIDI im Detail
Unterstützt deine DAW ARA, liest ReStem 2 die Spur schon in dem Moment, in dem du es einfügst. Ein Klick auf PROCESS, kurz warten, und die Stems liegen bereit – ohne Bounce, ohne separaten Aufnahmedurchgang. In jeder anderen DAW läuft es als ganz normaler Insert, und für alles außerhalb der DAW gibt es die Standalone-App.
Workflows, Formate und Hosts
Nichts wandert jemals in die Cloud – alles funktioniert auch mit gezogenem Netzwerkkabel. Und die Engine arbeitet reproduzierbar: Dieselbe Datei ergibt immer dieselben Stems, bis aufs einzelne Sample genau.
Wenn du ReStem 1 kennst: Das hat sich geändert. Die Separations-Engine wurde für Version 2 komplett neu gebaut – und hat eine Menge Neues mitgebracht.
Drums lassen sich jetzt live trennen, während die Spur läuft. ReStem 1 arbeitete ausschließlich offline; erst mit der neuen Engine war die Live-Qualität gut genug zum Ausliefern. Auch offline geht es voran: ReStem 2 rechnet doppelt so schnell wie die erste Version.
Die QualitätsmodiBeim neuen MIDI Output werden Toms nach Tonhöhe sortiert, und Hi-Hats kommen als open, closed oder pedal an. Dein Drum-Instrument spielt die richtige Artikulation, ganz ohne Einrichtung.
Ersetzen & triggernIn einer DAW mit ARA genügt ein Druck auf PROCESS, und nach der Verarbeitung liegen die Stems bereit – ohne Bounce, ohne Aufnahmedurchgang. ReStem 1 konnte das nicht.
In deiner DAWJeder Stem kann jetzt MIDI senden, angetrieben von unserer neuen Trigger-Engine TrigNet. Selbst bei Blastbeats, Doublebass und schnellen Ghost-Note-Rolls kommt sie mit.
Ersetzen & triggernHolt den scharfen Anschlag von Kick und Snare zurück, den eine Stereo-Abmischung abrundet. Er sitzt direkt neben dem Transient Shaper, den es schon in ReStem 1 gab.
Integrierte EffekteSieh dem Kit beim Spielen zu. Jedes Instrument erscheint als eigene Sternenwolke, die bei jedem Schlag aufleuchtet. Tiefere Drums sitzen links, härtere Schläge steigen nach oben, und breiter klingende Instrumente bilden breitere Wolken.
In Aktion sehenDie kostenlose 7-Tage-Testphase schaltet den kompletten Pro-Funktionsumfang frei. Probier sie an der ruppigsten Drumaufnahme aus, die du hast.